Bahnfahrt nach Mo i Rana
Im Sommer 1996 fuhren wir zwei Wochen lang mit Bahn und Zelt durch Skandinavien. Mit verschiedenen Eisenbahnzügen sind wir über Oslo (zwei Übernachtungen) nordwärts nach Mo i Rana gefahren. Die Rückfahrt erfolgte über Trondheim (eine Übernachtung) und Stockholm (drei Übernachtungen, siehe unten auf dieser Seite) weiter nach Dänemark über den Großen Belt.
Anfangen möchte ich aber gleich im Norden. Die Stadt Mo i Rana liegt fast auf dem nördlichen Polarkreis. Ein Taxi brachte uns von der Touristeninformation in Richtung Gletscher (vier Personen für 500 NOK, also 15 Euro pro Person, 1996).
Svartisen Gletscher
Svartisen - das schwarze Eis - ist der zweitgrößte Gletscher in Norwegen. Er liegt nordwestlich von Mo i Rana und ist nicht weit vom Atlantik entfernt. Die höchste Erhebung ist Istinden mit 1.577 Metern. Der Gletscher (400 km²) liegt im Saltfjell-Svartisen-Nationalpark.
Eine kleine Fähre (50 NOK, rund 7 Euro, 1996) schippert auf dem unteren Gletschersee zum anderen Ufer. Dort beginnt ein Pfad, der über abgeschliffenes Gestein zum oberen Gletschersee führt. Der Svartis kalbt direkt in diesen See hinein. Ein ganzer Tag am Gletscher wäre optimal, um einige Eisabbrüche mitzuerleben.
Stockholm
Auf der Rückreise haben wir uns noch etwas länger in Schwedens Hauptstadt Stockholm aufgehalten. Die Alte Stadt (Gamla Stan) ist das Zentrum von Stockholm. Sie liegt auf einer der Inseln, die den Mälarsee im Osten begrenzen. Enge Gassen, einige Hügel und viele bunte Häuser (und Touristen) prägen das Bild. Auf und nahe der Altstadtinsel befinden sich auch viele Kirchen, Museen und das Königliche Schloss.
Sehr sehenswert sind auch die U-Bahnhöfe der Tunnelbana: viele wurden künstlerisch gestaltet. Ein Besuch der Untergrundbahnhöfe wie zum Beispiel des zentralen Bahnhofs Kungsträdgården lohnt auf jeden Fall. Die blaue Linie bietet die meisten (und neuesten) Kunst-Stationen.
Link-Tipps
- Svartisen Kurzinformation
- Gletscherwanderung und andere geführte Touren, englische Webseite
- Straßenbahnen in Stockholm, schwedische Webseite
- Svartisen in der Wikipedia
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